16. April 2015

Sammeln, Bewahren, Erschließen, Präsentieren und Vermitteln des audiovisuellen Erbes – das sind die Aufgaben der Deutschen Kinemathek seit 1963. Gegenstand ist alles, was zur deutschen Film- und Fernsehgeschichte gehört.

Blick ins Sony Center

Ein Teil der Sammlung ist seit Herbst 2000 im Filmhaus am Potsdamer Platz zu sehen und erzählt in der Ständigen Ausstellung von der Faszination deutscher Filmgeschichte.

Von den Stummfilm-Pionieren über den Mythos Marlene Dietrich bis zum aktuellen Kino von Andreas Dresen oder Charlotte Link: Mehr als 100 Jahre deutsche Filmgeschichte sind auf 1.300 qm in der Ständigen Ausstellung Film zu durchstreifen.

Ernst Lubitsch, Fritz Lang, G.W, Pabst und F.W. Murnau prägten den Film der Weimarer Republik.

Ihm folgte die politische Vereinnahmung des Films in der NS-Zeit und für zahlreichende Filmschaffende das Exil.

Mit den Trümmerfilmen der Nachkriegszeit begann die Filmproduktion im geteilten Deutschland.

Im Bereich zum aktuellen deutschen Film stammen die Exponate zumeist von den Filmemachern selbst: Fotos, Requisiten, Originaldokumente und private Erinnerungsstücke gewähren Einblick in die kreativen Prozesse.

Mit einer jährlich wechselnden Präsentation von Exponaten zu den Gewinnern des Deutschen Filmpreises endet die Ausstellung zur Deutschen Filmgeschichte.

Hans-Dieter Schaals Ausstellungsarchitektur inszeniert Exponate und Bilder in spektakulären Räumen und nüchternen, leisen Passagen.

“Spiegelsaal”

Tim Arnold

The Boston-Consulting Group, Köln; 2006 – 2010 Leiter der NRW-Vertretung in Berlin, zählte zum Gründungsteam des Westwind e.V.!

Meine Westwind-Mitgliedschaft ist Ehrensache: Wir Nordrhein-Westfalen in Berlin halten zusammen.