25. April 2016

Geseke, das ist eine westfälische Stadt im Kreis Soest mit ca. 21.000 Einwohnern. Wenn man Geseke bekannt machen will, muss man sich etwas einfallen lassen. Eine Ausstellung zum Beispiel, mit der man auf Reisen gehen kann – und die jüngst in der „Botschaft des Westens“ in Berlin zu sehen war.

Gerhard Sauer, stellvertretender Leiter der NRW-Landesvertretung in Berlin

„Ich steh auf Geseke“ ist eine Fotoausstellung, die ein Motiv mehrhundertfach variiert: das Bekenntnis von prominenten Bürgerinnen und Bürgern zu ihrer Heimatstadt. Festgehalten auf einem Foto, begleitet durch einen Satz, mit dem sie Zeugnis ablegen für ihre Kommune. Aber ganz entspannt und heiter, sichtbar mit Spaß an diesem Projekt. Diese Stimmung brachten auch die 30 Gäste mit, die eigens für die Ausstellungseröffnung mit einem Bus in die Bundeshauptstadt gereist waren und vor Ort unterstützt durch mehr als einem Dutzend weiterer Geseker, die gegenwärtig in Berlin-Brandenburg leben und arbeiten.

Gerhard Sauer, der stellvertretende Leiter der Landesvertretung – und gleichzeitig ihr Veranstaltungschef – begrüßte die mehr als 80 Personen, die sich in der WestLounge versammelt hatten, auch im Namen des Veranstaltungspartners Westwind e.V.

Das Mikrophon übernahm dann Wolfgang Hellmich, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Soest, zu dem die Stadt Geseke zählt. Natürlich stand auch er „auf Geseke“, nämlich auf einem Kalkstein, dem Sinnbild für die ausgedehnte Zementindustrie im Raum Geseke. Aber nicht irgendwo, nein, sondern auf dem Rasen vor dem Reichstag. Das Team der Gröne Werbeservice GmbH war mit dem täuschend echt kopierten Stein und Kameraausrüstung am frühen Morgen angerückt. Lohn für die frühe Stunde war ein ungewöhnlicher Blick über die Rasenfläche, sie war menschenleer! Bis zwei Polizisten die „Baustelle“ begutachten kamen und sich nach dem Sinn der Aktion erkundigten.

Wolfgang Hellmich, MdB

Das Ergebnis der Fotostunde war nicht nur auf der Einladung zur  Ausstellung zu bewundern, sondern schmückte als großes Transparent auch den Ausstellungsraum, den Tiefhof im Souterrain der Landesvertretung.

Zur Philosophie des Kommunikationskonzeptes „Ich steh auf Geseke“ trug Dr. Martin Altemeyer-Bartscher vor. Dass sein Lob  des Projektes berechtigt ist, demonstrierten anschließend Theo Gröne und Gesekes Bürgermeister Dr. Remco van der Velden mit kurzen Vorträgen und in einem Zwiegespräch. Man sah, hörte und spürte: es wird gemeinsam an einem Strang gezogen, man feuert sich gegenseitig an. Das ernste Anliegen, Image und Wirtschaft der Stadt Geseke zu fördern, ist unterfüttert mit Engagement – und mit Begeisterung.

Jun.-Prof. Dr. Martin Altemeyer-Bartscher
von links: Bürgermeister Dr.  Remco van der Velden, Theo Gröne

Längst nicht alle Gäste hatten Sitzplätze einnehmen können. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch: den Vorträgen wurde intensiv gelauscht. Im Anschluss ging es zum Empfang im Tiefhof, mit westfälischer Kartoffelsuppe, Schnittchen mit westfälischem Schinken und frischem Salat – und einer üppigen Nachspeise.

Etliche Gäste nutzten außerdem das Angebot zu Rundgängen durch das einzigartige Haus der Nordrhein-Westfalen in Berlin.

Auf der Website des NRW-Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien ist ein ausführlicher Bericht über die Eröffnung der Ausstellung „Ich steh auf Geseke“ zu finden. Hier:
https://mbem.nrw/de/ich-steh-auf-geseke

Tim Arnold

The Boston-Consulting Group, Köln; 2006 – 2010 Leiter der NRW-Vertretung in Berlin, zählte zum Gründungsteam des Westwind e.V.!

Meine Westwind-Mitgliedschaft ist Ehrensache: Wir Nordrhein-Westfalen in Berlin halten zusammen.