21. November 2018

Exquisite Marzipankreationen aus Neuköllner Produktion – mit besonderer Wertschätzung für Qualität, Zutatenreinheit und Design möchte OHDE die Tradition des Marzipans aus Neukölln zu neuem Leben erwecken.

Sehr gerne folgten 25 Mitglieder des Westwind e.V. der Einladung zum Besuch des OHDE Stores im BIKINI Berlin, wo sich Shopping, Kulinarisches, Arbeit und Erholung auf so einzigartige Weise ergänzen, dass es sich als perfektes Zuhause für die OHDE Pralinen anbietet.

Mit einem interessanten Vortrag führte Projektmanager Peter Peschl in den Abend ein. Nicht Lübeck, sondern Neukölln ist nach seinen Ausführungen die Welthauptstadt des Marzipans, da bereits Mitte des 19.Jh. die Herren Moll und Lemke in Neukölln die ersten Marzipan-Firmen in Deutschland gegründet haben. Noch heute sind diese Firmen Weltmarktführer mit 20.000 von 100.000 Tonnen weltweit verzehrten Marzipans pro Jahr.

Interessant zu erfahren auch, dass der Marzipanfreak Kaiser Wilhelm I. dem Marzipan in Berlin und Deutschland zu einem Lebensmittel für breite Schichten verholfen hat, nachdem es zuvor ein Luxusgut war.

Bei OHDE Berlin entstehen in liebevoller Handarbeit insgesamt 47 verschiedene Pralinée-Würfel, basierend auf dem feinen Neuköllner Marzipan mit dem am Markt höchsten Mandelanteil von 62 %, kreiert von der deutschen Schokolademeisterin 2015/2016 Sabine Dubenkropp. Das Beste an dem süßen Neukölln-Erlebnis zum Genießen und Verschenken ist die Tatsache, dass ein Großteil des Verkaufserlöses dazu verwendet wird, Neuköllner Schülerinnen und Schüler auf ihrem Bildungsweg beim Start in ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. So wird ein besonderes Produkt mit sozialem Engagement verbunden.

Dem Vortrag folgte Genuss: prickelnder Prosecco und die Verkostung der feinen Marzipanpralinen, die so gut ankamen, dass etliche Packungen den Besitzer wechselten.

Die Verkostung und der Einkauf der Marzipanpralinen wurde von allen Teilnehmern sehr geschätzt, führte aber dann doch zu der Frage, ob nicht auch ein Besuch der Manufaktur in Neukölln möglich sei. Diese Frage wurde zu allgemeiner Freude von Herrn Peschl bejaht und für das nächste Jahr in Aussicht gestellt.

Clemens Appel

Staatssekretär a.D., Rechtsanwalt, Potsdam

Der Westwind verkörpert für mich den Brückenschlag zwischen meiner alten Heimat Bonn und Potsdam, wo ich jetzt zuhause bin.